Rückblick Goa 2016
Malevent Goa  
Malevent Goa 2016 Malevent Goa 2016
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Malevent Goa 2016 Danke:
Brigitte & Günter Leber für die Fotos
   
   
   
 
 Zeitungsartikel des Malevents in Goa 2016
Zeitungsartikel im Südkurier von Gerold Bächle:
„Das ist das Paradies“
Auf einen Kaffee mit Angelika Khan-Leonhard, Brigitte und Günter Leber. In Indien holten sich die Künstler aus Löffingen und Schluchsee auf einer Kunstreise neue Impressionen. 
Im Januar haben sie eine Malstudienreise nach Goa in Indien unternommen. Mit welchen Eindrücken kamen Sie wieder zurück?

Angelika Khan-Leonhard:
Da ich schon mehrfach in Goa in Indien war, kannte ich diese einmalige Mischung „Indo-Portugal“. Goa war bis 1961 unter portugiesischer Herrschaft, der Einfluss spiegelt sich bis heute in der Architektur, Kultur aber auch den Menschen wieder. Über den Tourismusmanager der Regierung haben wir auf einem wunderbaren Fleckchen Erde inspirierende Tage verbringen dürfen.
Brigitte Leber: Für mich war diese Reise ein inspirierender Ort – ein Hauptgewinn für meine malerische Zukunft. Angelika Khan-Leonhard hat uns nicht nur die Augen für die Natur mit den besonderen malerischen Eindrücken von Licht und Schatten geöffnet, sondern noch ganz neue Maltechniken gelehrt. Doch nicht nur für meine Kunst, auch für mein Leben war diese Reise einfach nur bereichernd, diese Freundlichkeit der Menschen hat mich begeistert. Es war ein intensives Erlebnis für alle.
Günter Leber: Es waren einmalige Eindrücke, wir sind als Fremde gekommen und als Freunde gegangen. Die Personen, die wir dort getroffen haben, sind uns ans Herz gewachsen, wir werden sie ganz bestimmt wieder treffen. Ich hatte das Glück mit einem Einheimischen als Beifahrer eines kleinen Motorrads auf Entdeckungstour zu gehen. Eindrücke, die sich bei mir fest eingebrannt haben. Doch auch in meinen künstlerisch, fotografischen Erfahrungen hat sich durch die Reise vieles geändert.
Wie kamen Sie auf die Idee einen Workshop auf Goa anzubieten?

Angelika Khan-Leonhard: Als Leiterin der Kunstschule liegt es mir am Herzen, den Meisterschülern besondere, andersartige Motive anzubieten. Diese wunderbare Natur, verbunden mit dem Fremdartigen, Asiatischen ist in Goa gegeben. Dieser kleine indische Bundesstaat ist ein idealer Platz, man kann sagen: das ist das Paradies.
Wie fanden Sie den Weg zur Kunst?
Angelika Khan-Leonhard: Ich bin schon als Künstlerin geboren. Ich studierte an der Staatlichen Kunsthochschule Karlsruhe (Zweigstelle Freiburg), später in Ravenna und Bologna. Nach der erfolgreichen Arbeit Kunst am Bau, legte ich das Schwergewicht auf die bildnerische Gestaltung und parallel begann ich mit meiner Lehrtätigkeit. Seit über 25 Jahren führe ich mit meinem Sohn Daniel die Kunstschule Artcollege in Schluchsee-Fischbach. Hier ist mein Paradies auf Erden.
Brigitte Leber: Schon als Kind und Jugendliche habe ich gerne gemalt und gezeichnet. Während des Studiums für Deutsch und Englisch habe ich mich immer mit bildender Kunst beschäftigt. Als Pädagogin habe ich Kunst am Bau mit meinen Schülern gestaltet. Nach Beendigung meiner Lehrtätigkeit legte ich mein Hauptinteresse auf die bildende Kunst. In Spezialseminaren konnte ich Techniken in der zeitgenössischen Malerei studieren.
Günter Leber: Als Jugendlicher hatte ich einen Fotoapparat, mit dem ich ständig unterwegs war. Doch es war eher ein Knipsen als Fotografieren. Nach der Pensionierung entdeckte ich die Makrofotografie, die ganz neue Welten entstehen ließ.

Wie ist Ihr Fazit nach dem 16-tägigen Malevent?
Angelika Kahn-Leonhard: Ich bin wahnsinnig stolz auf alle künstlerischen Resultate und bin überzeugt, dass keiner der acht Teilnehmer diese Reise je vergessen wird. Es sind gigantische Werke entstanden. Diese Meisterschüler können auf internationalem Spitzenniveau mithalten.
Brigitte Leber: Ohne diese Reise hätte ich meine neuen Bilder nicht so malen können. Diese Eindrücke von Licht, Wärme, Sonne, Meer, aber auch der Duft oder die Schärfe des Essens haben alle Sinne beflügelt. Völlig neue Impulse habe ich nun umgesetzt. Neue Techniken, neue Eindrücke werde ich mit Begeisterung umsetzen.
Günter Leber: Erst habe ich nur zugehört, wie Angelika ihren Meisterschülern die Natur in einem völlig neuen Blickwinkel erklärt hat, um vor allem das extreme Sonnenlicht und die Schattenwürfe einzubeziehen. Diese wollt ich auch ausprobieren. Mein Ziel war dann, den neuen Blick auf die Dinge künstlerisch umzusetzen. Ganz neue, fotografische Welten sind entstanden.

Zur Person
Brigitte Leber: Die ehemalige Löffinger Realschullehrerin lebt und arbeitet heute in Löffingen und Konstanz. Von 2008 bis zum Donnerstagabend war sie Vorsitzende des Kunstvereins Löffingen. Seit ihrem Ausscheiden aus dem Schuldienst widmet sie sich voll ihrer Malerei.
Günter Leber: Auch Ehemann Günter Leber fand nach der Pensionierung – er war Rektor und Mitinitiator der Löffinger Realschule – wieder den Weg zurück zur Fotografie. In zahlreichen Ausstellungen sind die Werke der beiden Künstler zu bewundern.
Angelika Khan-Leonhard: Angelika Khan-Leonhard aus Schluchsee-Fischbach ist Künstlerin, Autorin vieler Kunstanleitungsbücher (Malen wie die Meister, Herderverlag) und Leiterin des Artcolleges in Schluchsee. Seit vielen Jahren leitet sie Meisterkurse für Kunstschaffende, die aus ganz Europa zu ihr in den Hochschwarzwald reisen. (pb)

 
Zeitungsartikel 2016
(zum lesen bitte auf das Foto klicken)

 
 
 
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